Can I Kiss her?

7 02 2008

Heute wieder mit einem kleinen Schwank. Viel Spaß beim lesen.

Wir trafen uns immer mit der Clique am Rott. Oben am Spielie oder unten an der Bank. Das waren Plätze die jedes Rotterkind kannte.

Ich war nie ein Rotterkind, allerdings genoss ich Asyl und wurde akzeptiert als der Barmer. Meine Mutter hatte auf dem Rott ein eigenes Ballettstudio und so traf ich beim nachmittäglichen spielen des Öfteren auf andere Kinder dieser Gegend.

Wir waren jung und ich unerfahren. Sie war gut einen Kopf kleiner als ich und mit Ihren feuerroten Haaren kaum zu übersehen. Ihr Name war Chrissy. Trotz Ihrer körperlichen „Größe“ oder grade deshalb stach sie aus der Masse heraus. Sie war ein schlankes Mädchen aus einer deutschen Familie, die nicht grade einen einfachen Eindruck machte. Wir trafen uns oft auf dem Spielplatz und erzählten uns Geschichten aus unserem, ewig lang scheinenden, Leben. Schon 14 Jahre auf dieser Erde und alles gesehen. Damals waren wir so groß, wie man nur groß sein kann, wenn man noch jung ist.

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Patti feiert

21 01 2008

Irgendwie fand ich es komisch. Ich und Alex waren grade sitzen geblieben und drehten in der neunten Klasse eine Ehrenrunde. Neue Lehrer, neue Klasse, neue Leute, bisher nichts negatives. Alex und ich hatten auch direkt ein Image. Schulschwänzer, Störenfriede, einfach der Hassschüler eines jeden redlich arbeitenden Menschen. Ich hatte in dieser Zeit irgendwie ein richtiges Bedürfnis nach Liebe und wo kann man besser Liebe finde, als in einer neuen Klasse. Vatsche, Jessie und Andere wurden von mir bebaggert und irgendwie wollte es nicht klappen.

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Von dienen, singen und gammeln

15 01 2008

Was man nicht alles für sie tut. Ich mein jetzt die Frauen. Also ich hab schon ne ganze Menge an Aktionen hinter mir, die ich ohne die Absicht jemanden zu beeindrucken oder rumzukriegen zu wollen, nie getan hätte.

So z. B. war ich Messdiener. Ja genau, so einer, der im rot/weißen oder schwarz/weißen Gewand in der Kirche umher rennt und dem Pfarrer die Hostien an den Altar bringt. Ich schreib jetzt absichtlich nichts von Glockenleuten, sonst versteht das hier die Hälfte wieder falsch. Und ja, ein wirklicher Hammer in Punkto Frauen anbaggern. „Na, Kleine? Willste mal sehen wie ich dem Pfarrer Wein eingieße?“.

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Mit 120 durch die Nebelbank

8 01 2008

Sylvester hat für mich ein alljährlich wiederkehrende Tradition. Besäufnis!

Stellt euch also einfach einen euerer Freunde vor, der hemmungslos besoffen ist und damit auch weder Takt- noch sonst ein Gefühl im Körper hat. So war das auch dieses Jahr wieder. Ich war also der einzige in der Runde der es schaffte Flaschen vom Stehtisch zu schmeißen, während der Bemühungen rhythmisch zu tanzen. Soweit so gut, dass macht ja nix, kann schon mal vorkommen. Wenn man dann, auf dem Klo, sternenhagelvoll mit dem Kopf einen Handfön anflirtet weiß man, dass es genug ist.

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Der reuige Dieb

7 01 2008

Da bin ich wieder. Der Urlaub war lang (2 Wochen) und ich habe mir viel Zeit genommen, ausgiebig zu feiern und zu gammeln. Daher war ich nicht in der Lage weder den Blogumzug vorzubereiten, noch irgendwelche Geschichten zu posten. Das soll jetzt wieder anders werden und demnächst, so gelobe ich, werde ich auch beitragsfreie Zeiten ankündigen. Jetzt freue ich mich, euch im neuen Jahr ein schönes und erfolgreiches Jahr wünschen zu können. Vieles ist passiert, also lege ich gleich mal los mit „Der reuige Dieb“

Der reuige Dieb

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