Lesen – mangelhaft

21 11 2007

Ein guter Schüler war ich nie. Meine privaten Umtriebe waren mir immer wichtiger gewesen, als das Wissen, dass mir in der Schule eingehämmert werden sollte. So war es auch kaum verwunderlich, dass ich eines Tages die Früchte dieser Einstellung ernten sollte. Eine Mathearbeit hier eine Deutschklausur dort, alle machten sich ins Hemd aber Kollege I und ich, nahmen alles ganz locker und wir machten uns keine großen Sorgen. Es sollte eine Deutscharbeit über ein Buch geschrieben werden und wir zwei hatten von tuten und blasen keine Ahnung. Woher auch, wenn man das Buch höchstens als Unterlage für wackelnde Tische verwändet hatte. Reclam war ja noch nie mein Fall.

So war es nie verwunderlich, dass die Tage an denen es Noten gab, bei uns nicht hoch im Kurs standen. Beliebter Weise gab man uns diese immer an Freitagen bekannt. Das hieß dann ein ganz schön verhageltes Wochenende, da unsere Eltern nie positiv auf negative Ergebnisse regierten – ohh Wunder.

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Klausur mit Hindernissen (2)

24 10 2007

Fortsetzung hier zu. 

Ein schöner Tag, Sonne, blauer Himmel, nur 4 Stunden Schule. Die letzten beiden Sport. So ein Tag muss super werden. Nachdem ich nur knapp verhindert hatte direkt eine 6 zu kassieren und meine Arbeit mit Interessanten Punkten zu spicken, musste der kommende Freitag einfach klasse werden. Wieso kommen eigentlich Lehrer auf den Gedanken, dass Schüler Ihre Klausuren gerne an einem Freitag vor dem Wochenende zurück haben wollen? „Damit Ihr die Anspannung für das Wochenende weg habt.“ War sein Satz als er den Blätterstapel auf den Tisch knallte. Eigentlich brauchte er immer Minimum 2 Wochen. Jetzt in 4 Tagen ? Ungewöhnlich. Mein Magen krampfte spontan und das Fiasko von Montag sollte sich immer und immer wieder in meinem Kopf abspielen.

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Klausur mit Hindernissen

23 10 2007

Es war nicht mein Tag, nicht mein Montag. Deutschklausur in der 1. Stunde. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, Buchbesprechung. Die waren nie mein Ding und erst recht nicht von allem was der Reclamverlag je hervorgebracht hat. Aber was sollte ich machen. Schwänzen und nachschreiben ? Schreiben und verkacken ? Für eins von beiden musste ich mich entscheiden. Die Wahl viel auf schreiben und verkacken.
Aber wie verkackt man denn so richtig eine Buchbesprechung ? Very easy.

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